Spiezer Souvignier Gris AOC Thunersee, 2023

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    Nachhaltigkeit: Naturnah
    Weinart: Weisswein
    Traubensorten:
    Souvignier Gris
    Flaschengrösse:
    75 cl
    Jahrgang: 2023
    Höchster Genuss: jetzt bis 2027
    Alkohol % vol: 12.0
    Servier-Temperatur: 10–12°C
    Land: Schweiz
    Region: Bern
    Hersteller: Rebbau Spiez Genossenschaft
    Passt zu:
    halbreifer Käse
    Poulet
    Süsswasserfisch
    Blattsalate
    Reisgerichte

    Degustationsnotiz

    Zitronengelb in der Farbe mit einladender Aromatik, Erinnerungen an Eis Bonbons, Limette und grünen Apfel weckend. Animierend und frisch im Auftakt, begleitet von zarter Bitternote sowie leicht salziger Säure. Der Ausklang ist kompakt und appetitanregend gefolgt von mineralischem Nachhall.

    Informationen über den Wein

    Bei Souvignier Gris handelt es sich um eine pilzwiderstandsfähige Neuzüchtung, wahrscheinlich aus Seyval Bland  und Zäringer. Die Sorte weist hohe Resistenz gegen Krankheiten sowie Schädlinge auf. Ihre lilafarbenen Trauben sind der Hingucker schlechthin im Rebberg. Souvignier Gris entpuppt sich als äusserst vielseitige Variante und begeistert sowohl trocken, mit Holzfassausbau oder als Spätlese. Aufgrund der kräftigen Struktur lohnt es sich, den Wein leicht gekühlt zu geniessen. 2023 ist der erste reinsortig abgefüllte Souvignier Gris aus Spiez! 

    Information über die Winzerin

    Die Rebbau Spiez Genossenschaft in ihrer heutigen Form existiert seit 1942. Der Weinbau im Berner Oberland reicht aber noch viel weiter zurück: Nachweislich haben bereits die Römer an den Gestaden des Thunersees Reben angepflanzt. Heute werden in und um Spiez 13 Hektaren Rebland auf Gletschermoräneböden bewirtschaftet. Betriebsleiterin Ursula Irion setzt dabei gezielt auf naturnahen Anbau und richtet sich nach den Vorgaben der Biodynamie. Obschon sie einen Grossteil der Anforderungen erfüllt, hat sie bis heute keine Zertifizierung beantragt.

    Ursula Irion ist seit zwanzig Jahren in Spiez tätig und hat die damals etwas verstaubte Genossenschaft zu einem innovativen Vorzeigebetrieb geführt. Das zeigt sich deutlich im Anbau selbst, wo sie gezielt der Monokultur des Rebbaus entsagt und die Biodiversität, nicht nur einzelner Parzellen, sondern über den gesamten Betrieb, in den Fokus rückt. So spriesst zwischen den Rebzeilen eine farbenfrohe Flora, Igel sowie Kleinnager finden im Unterholz Unterschlupf und Schlangen freuen sich über die in mühseliger Arbeit in Stand gehaltenen Trockensteinmauern.

    Auch bei der Kelterung hat Ursula Irion neue Massstäbe gesetzt. Während die traditionellen Sorten Blauburgunder und Müller-Thurgau (besser bekannt unter dem Synonym Riesling-Sylvaner) immer noch den Löwenanteil des Traubenguts liefern, begann die Winzermeisterin mit späterer Lese, Spontangärung durch Umgebungshefen, Maischegärung der weissen Trauben sowie dem Ausbau in Holzfässern unterschiedlicher Grösse zu experimentieren. Daraus ist ein ansprechendes Sortiment mit drei Weinlinien entsprungen. Zudem werden nach und nach neue, pilzwiederstandsfähige Sorten angepflanzt. Aufgrund ihrer hohen Resistenz gegen Krankheiten sowie Schädlinge bedürfen diese weniger Pflanzenschutz, was die Biodiversität weiter vorantreibt und erst noch das Budget entlastet. Nach mehrjährigen Versuchen liefern heute die weissen Sauvignac und Souvignier Gris sowie die rote Cabernet Jura tolle Weine, welche einerseits mit Firsche brillieren, sich andererseits aber auch zur Lagerung und Reifung eignen.