Château Léoville Poyferré 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien AOC, 2021 | 12er Holzkiste

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    Nachhaltigkeit: Naturnah
    Auszeichnungen: JR 17+|20, RP 94+|100, JS 96|100, Falstaff 94|100, Vinum 17|20, Decanter 95|100
    Weinart: Rotwein
    Traubensorten:
    Merlot
    Cabernet Franc
    Cabernet Sauvignon
    Petit Verdot
    Flaschengrösse:
    75 cl
    Jahrgang: 2021
    Höchster Genuss: bis 2038
    Alkohol % vol: 13.5
    Servier-Temperatur: 18-20°c
    Land: Frankreich
    Region: Bordeaux - St. Julien
    Hersteller: Château Léoville Poyferré
    Passt zu:
    Wild
    Chateaubriand
    Filet Wellington
    Rehrücken

    Informationen über den Wein

    Die Trauben werden nach der Lese zweimal sortiert, einmal von Hand und ein zweites Mal maschinell. Es folgt eine kurze Kaltmazeration gefolgt von der Maischestandzeit in temperaturgesteuerten Edelstahltanks unterschiedlicher Grösse. Nach der alkoholischen Gärung wird der Jungwein in neue französische Eichenfässer umgezogen, wo während 18 Monaten der biologische Säureabbau stattfindet.

    Degustationsnotiz

    Reich und Opulent, Aromatische Komplexität, Noten von Creme de Cassis, Zartbitterschokolade, Lakritze und Mokka werden von floralen Noten und mineralischen Aktzenten begleitet. Reife, seidenweiche Tannine mit perfekt integrierter Säure und ein unglaublich langer, tiefer und vielschichtiger Abgang.

    Urs Messerli über den Wein

    Der Jahrgang 2021 fällt konzentriert und kräftig aus, dennoch bewahrt der Wein seine Frische und Lebendigkeit. Zweifelsohne ein sehr guter Jahrgang mit Noblesse und Trinkspass pur versprechend

    Informationen über den Winzer

    Das etablierte Château Léoville Poyferré in Saint-Julien ist heute eines der drei besten Léoville-Super-Seconds. Das Weingut darf auf eine 400 jährige Geschichte zurückblicken. Das relativ kleine Anwesen erzeugt enorm gehaltvolle Weine vom linken Gironde Ufer, die in den vergangenen Jahrzehnten ihre Qualität mehrmals steigern konnten. Das Haus ist seit 1921 im Besitz der Familie Cuvelier, erfuhr aber erst nach der Übernahme durch Didier Cuvelier 1979 wesentliche Veränderungen, namentlich Modernisierung der Keller Infrastruktur sowie die Neubepflanzung und Umstrukturierung der Parzellen. Didier engagierte den berühmten "Flying Winemaker" Michel Rolland, der mithalf, Léoville Poyferré in die heutige beachtliche Kellerei umzuformen, welche problemlos mit den besten im Bordelais mithalten kann.

    Längs der Gironde-Mündung liegt das Anwesen zwischen den Appellationen Margaux und Pauillac auf kiesigen Sand- und Lehmböden. Heute verkörpern die 80 Hektar Weinberge und die neu renovierten Anlagen eine perfekte Balance aus historischem Erbe und Moderne, wobei ein Viertel der Rebfläche für "Moulin Riche" und dessen Zweitwein "M de Moulin Riche" bestimmt ist. Seit 2018 leitet Sara Lecompte Cuvelier sowohl die Geschäfte auf Léoville Poyferré als auch jene auf Châteaux Le Crock im benachbarten Saint-Estèphe.

    Mit dem Jahrgang 2020 feiert das Weingut seinen 100. Jahrgang mit einer speziell hierfür serigraphierten Flasche.